lächeln hilft

Achtsamkeit ist seit einigen Jahren in aller Munde und rund um diesen ominösen Begriff hat sich mittlerweile schon ein richtig großer Markt entwickelt.

Bücher, Kurse, Apps… Und nicht zuletzt auch mein kleiner, feiner Blog.

Warum auch ich über Achtsamkeit schreibe? Weil ich persönlich davon überzeugt bin, dass die Welt ein kleines bisschen besser sein würde, wenn wir alle ein bisschen achtsamer wären.

Achtsamer mit dem was wir tun und wie wir es tun und vor allem auch achtsamer mit unseren Gedanken.

Aber was genau ist eigentlich Achtsamkeit?

Für mich ist Achtsamkeit ein Geisteszustand, der mich ganz bewusst den jetzigen Moment wahrnehmen lässt. Keine Gedanken an den nächsten Schritt und auch keinen Gedanken an die vergangenen Schritte.

Klingt eigentlich ganz einfach, oder?

Allerdings gibt es auch hier, wie in jeder guten Geschichte einen „Bösewicht“  und wie in jeder guten Geschichte ist unser Bösewicht auch nicht immer nur böse.

Meinen Bösewicht auf dem Weg zu mehr Achtsamkeit nenne ich liebevoll meinen Autopiloten.

Der Autopilot ist der Geisteszustand, der es mir ermöglicht Dinge automatisch durchzuführen (zB im normalen Verkehr Auto zu fahren oder mir die Zähne zu putzen). Eigentlich ganz praktisch, oder?
Wenn ich mir überlege, dass ich über jede Bewegung beim Zähne putzen nachdenken müsste…

Allerdings ist es auch der Autopilot, der daran Schuld ist, dass ich sehr oft nicht mehr weiß ob ich nun die Haustür abgeschlossen oder das Bügeleisen ausgeschaltet habe. Und er ist es auch, der mir einredet, dass ich mehrere Dinge gleichzeitig machen kann. Zum Beispiel mit den Kindern Uno spielen und dabei schon das wichtige Email im Kopf zu entwerfen.

Ich glaube du kennst auch Situationen, in denen du mit dem Kopf schon ganz woanders warst und dabei die Magie des Moments verpasst hast.

Und genau hier kommt die Achtsamkeit ins Spiel, denn sie ermöglicht es mir den Moment zu erfahren, genau so wie er ist, ohne dabei zu werten oder schon 3 Schritte weiter zu sein.

Den Autopiloten abzuschalten ist leider nicht ganz so einfach, es bedarf viel Willenskraft, Aufmerksamkeit und Übung und wie oben schon erwähnt ist es manchmal auch gar nicht so sinnvoll.

Falls du die Herausforderung aber annehmen möchtest, findest du hier meine Tipps für deine Anfänge mit der Achtsamkeit :

Versuche beim Zähne putzen ganz genau wahrzunehmen wie sich deine Zahnbürste im Mund anfühlt.

Versuche beim Mittagessen einfach nur zu essen. Ohne Gespräche, dein Smartphone oder ein Buch.

Versuche beim Gehen wahrzunehmen, wie dein Fuß den Boden berührt, wie er sich abrollt und wieder hebt. Verknüpfe das auch noch mit einer regelmäßigen Bauchatmung. 

Versuche in deinem Alltag die magischen Momente wahrzunehmen – sie sind es, die dein Leben lebenswert machen.

Mehr Achtsamkeitstipps stelle ich dir bald in den Impulsen zur Verfügung und falls du schon in der Kunst der Meditation geübt bist, dann kannst du auch diese Methode nutzen, um dich immer mal wieder in das Hier und Jetzt zurück zu holen.

Bis dahin wünsche ich dir achtsame Stunden und viel Geduld bei deiner Achtsamkeitspraxis, Viktoria