lächeln hilft

Nach neun Wochen ist es heute wieder soweit. Die Kinder dürfen wieder in die Schule.

Eine große Erleichterung für uns alle, denn wir Erwachsenen können „endlich“ wieder ein paar Stunden in Ruhe arbeiten und die Kinder sehen endlich (!) wieder ihre Freunde wieder.

Aber trotz allem bleibt bei mir ein bisschen Bauchweh. Wie wird sich das alles entwickeln? Wenn es eine zweite Welle und vielleicht sogar einen zweiten Lock Down gibt – wie werden wir damit umgehen?

Die Unsicherheit, die sich in den letzten Wochen zuerst unglaublich aufgebaut und dann durch die neuen Verhaltensregeln und Verordnungen immer mehr abgebaut hat, steigt plötzlich wie ein Phönix wieder aus der Asche.

Wieder scheint sich viel meiner (gefühlten) Kontrolle zu entziehen – es kommt auf jeden Einzelnen an, aber kann man jedem Einzelnen auch zutrauen, dass er sich auch trotz Lockerungen an die Empfehlungen hält?

Traue ich mir das selbst überhaupt zu?

Eigenverantwortung ist der Schlüssel zum Mensch-sein, aber es ist wirklich nicht einfach und kann manchmal auch zu einer Belastung werden.


Nehmen wir aber das Leben zu ernst, spiegelt sich das oft in unserem Gesichtsausdruck* wieder.

*Gesichtsausdruck = das, was man unter den Masken oftmals nur erahnen kann 😉

Lächeln, auch wenn es unter der Maske niemand sieht, hat immer positive Effekte auf uns. Ein Lächeln mindert Stress, es macht dich kreativer und aufgeschlossener.

Und dabei müssen wir uns gar nicht einmal fröhlich fühlen – unser Gehirn unterscheidet offenbar nicht zwischen einem „gespielten“ und einem „echten“ Lächeln.


In diesem Zusammenhang möchte ich dir eine meiner Inspirationen vorstellen:
Vera F. Birkenbihl

Für alle, die sie nicht kennen: Vera F. Birkenbihl war eine deutsche Motivations- und Managementtrainerin und es gibt von ihr unzählige Videos auf youtube.

Nimm‘ dir unbedingt einmal die Zeit und schau‘ dir zum Beispiel dieses Video an.

Ich bin davon überzeugt, dass auch du es lieben wirst.


Die Quintessenz ist meine Übung für heute:

In Akutsituationen:
60 Sekunden lang (und wirklich 60 Sekunden lang) die Mundwinkel in ein Lächeln ziehen. Dadurch drücken die Muskeln auf einen Gesichtsnerv, der dem Gehirn vorspielt, dass wir glücklich sind.

Präventiv:
Jeden Tag 5 Minuten (gerne auch verteilt) die Mundwinkel in ein Lächeln ziehen. 

 


Du lächelst – und die Welt verändert sich.

Buddha

 

Ich freue mich immer sehr, wenn du mich an deinen Erfahrungen teilhaben lässt – also keine Scheu!!!

 

Bleib achtsam und gesund und lächle, deine Viktoria