auf in Woche 2

 

Unsere erste gemeinsame Woche hier im achtsamen April ist schon vorüber – hast du auch das Gefühl, dass die Zeit im Moment einfach so verfliegt?

Ich muss ja sagen, ich hatte einige Befürchtungen, dass sich die Tage zuhause mit meinen drei Jungs wie Kaugummi ziehen würden. Aber Pusteblume – die Wochen vergehen unglaublich schnell.

Ich weiß nicht genau woran das liegt, vielleicht an den ständigen Neuigkeiten, die man sucht oder die einem überall begegnen. Auch ich habe mich schon dabei erwischt von einer Pressekonferenz zur nächsten zu denken und zu leben.

Diese Informationsflut macht es mir sehr schwer mir eine Meinung zu bilden und meine Gedanken zu ordnen.

Wenn es dir auch so geht, dann hilft dir vielleicht unsere heutige Übung.


 TAG 8

Lass‘ alles raus

Ist unser Leben zu hektisch oder zu ungewiss, haben wir oft nicht die emotionale Ruhe oder auch die Gelegenheit nachzudenken.

Nur leider können wir nur durch Reflexion unsere Erfahrungen verarbeiten, unsere Wahrnehmung entzerren und wieder klaren Bezug zu unserem Leben bekommen:

  • Wenn wir aufschreiben was uns bewegt, befreien wir unseren Kopf von „Lärm“ und unsere Gedanken fahren nicht mehr Karussel.

 

  • Wenn wir etwas zu Papier bringen ändern wir unsere Perspektive, denken innovativer und schenken dem Aufmerksamkeit, was wirklich wichtig ist (und nicht dem was gerade ganz oben auf der To-Do Liste steht).

 

  • Wenn wir uns mit dem beschäftigen was in dieser unglaublichen Welt alles passiert und uns Gelegenheit geben, unzensiert darüber zu reflektieren, wird unser Geist klarer und wacher.

 


Führe eine Woche lang Tagebuch – am besten immer gleich nach dem Aufwachen, wenn dein Geist klar und kreativ ist.

Einfach loslegen, ohne Gedanken über Grammatik oder den richtigen Satzbau.

Nimm dir einfach dein Notizbuch und einen Stift, schließ deine Augen, atme tief durch und dann schreib alles auf, was dir in den Sinn kommt.

Lass es einfach fließen und zensiere dich nicht – einiges ist vielleicht völliger Blödsinn, anderes stimmt vielleicht auch überhaupt nicht. Ganz egal – schreib einfach weiter.

Nach guten zehn Minuten kannst du eine Pause machen und deinen Text noch einmal durchlesen.

Denk einfach darüber nach, was du geschrieben hast.


Ich reise niemals ohne mein Tagebuch. Man sollte immer etwas Aufregendes zu lesen bei sich haben.
(Oscar Wilde)

 

Ich freue mich immer sehr, wenn du mich an deinen Erfahrungen teilhaben lässt – also keine Scheu!!!

Achtsame Grüße und bis morgen, eure Viktoria

 

Übung gesehen, getestet und für gut befunden in „Wake Up! 54 Ideen für ein achtsames Leben“ von Chris Baréz-Brown